Loop Dundee - Stations by the Way |
BIOGRAFISCHE NOTIZEN |
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CIMG1290 | 420x720 | Digitalprint Unikat | Loop Dundee | 2006 Wie alles BegannGeht man von der Lieblingsgeschichte meines Vaters aus, bin ich während eines emotionalen Aufenthaltes auf einer grossen, duftenden und blühenden Wiese in Quedlinburg zu jener Zeit in glücklicher Stunde erdacht, für gut befunden und ausgeführt worden. Vorgeburtliche VorstellungenWährend ich mich noch auf meiner langen Reise zurück aus den Weiten des grossen Alls befand, von kurz hinter dem Sirius her kommend, sah ich plötzlich voller Staunen auf jene Wiese meines Vaters. Aufgehalten vor lauter Neugier verpasste ich dabei mein eigentliches Ziel und landete am 14. Juni 1955 in Öhringen als Bürgerlicher und junger, nichts ahnender Cyberartist mit dem weltlichen Namen Jürgen Rüdiger Krenzien im photonengeschwängerten Licht der Welt. Noch auf meinem Weg hierher erfuhr ich, dass Einstein gerade in den ewigen Osten abberufen worden ist, und hat dadurch natürlich eine Erkenntnislücke hinterlassen. So übernehme ich schon früh sein Interesse an Philosophie, Kunst und den verborgenen Welten atomarer Objekte und Vorgänge, ohne auch nur zu ahnen, was Albert mit seiner Relativitätstheorie bei mir noch so alles anrichten würde. Doch noch Taub und betäubt vom Pulverdampf des zweiten grossen Krieges nehmen die Beziehungsbeteiligten meine mir noch bis dahin verborgenen, wundersamen Talente nicht war. Es kamen Jahre voller nutzloser Zeitverschwendung in den Schulen des allgemeinen Volkes mit einer absoluter Ignoranz gegenüber meinen so grossartigen musischen Fähigkeiten. Damals sah ich das natürlich noch nicht so. Ich kannte auch nichts von Einstein .. Dann, vor etwa 30 Sommern und Winter konnte ich mit der verzweifelten Kraft eines Ertrinkenden das rettende Ufer der Kreativität erreichen. Mit dem Gang durch den engen Spalt nach Canossa war es mir plötzlich möglich die Bildenden Kunst, verbunden mit Musik, als meine bis dahin verborgenen Lebensquelle zu erkennen und zu begreifen. Doch alles der Reihe nach, und nicht alles auf einmal essen ..
Loop scheinbar unbeobachtet | 1990 1983-1986 - folgen Jahre des Staunens, Entdecken und Erkennen. Die Ergebnisse meiner Experimente in den einzelnen Disziplinen der Malerei, Musik, Literatur, Film brechen in mir Welten auf, welche mich durch deren Betrachtung und Wirkung für die ersten vergeudeten Erdenjahre fürstlich entschädigen und mich von meiner Zersplitterung zu einem Ganzen heilen lassen. "Jedes Teil ist ein Teil eines Ganzen", war meine Erkenntnis. Die Studien der Hermetischen Geometrie und der Logik der Strukturen ziehen mich magisch an und katapultieren mich noch zum Ende des dritten großen Krieges rasend schnell zur Informatik, Internet- und Netzwerktechnik, mit deren Hilfe ich die Symbiose von Vergangenheit und Zukunft, von Kunst und Technik in die Gegenwart meiner Cyberart transformiere. Die Analyse, das Erforschen nicht erkannter und bekannter Ordnungen unseres Universums und die geistige Entwicklung der Menschen, die Kosmologie des Geistes sind die kreativen Quellen meiner psychonautischen und surrealen Landschaften. Tabellarische AuszügeNach der Ausbildung 1972 zum Bau- und Möbeltischler und Zimmermann sowie dem Besuch der Fachoberschule für Gestaltung in Münster/Westf., folgen Tätigkeiten als 1974-1976 Soldat auf Zeit, 1976-1980 Lkw-Fahrer und Zimmerer. Seit 1980 ist Loop Dundee als freiberuflicher Künstler unter anderem in den Disziplinen Bildende Kunst, experimentelle Musik, medienübergreifende Kunstaktionen sowie Computeranimationen und Videokunst aktiv. Loop lebt und arbeitet seit 1978 in Berlin.
Es sind nicht mehr alle Aktivitäten aus dieser Zeit im Einzelnen aufzuzählen. Es waren einfach zuviele. Fast täglich sind Veranstaltungen gewesen, an denen man teilnahm oder mit organisierte. Die Zusammenarbeit mit Künstler wie Jaques Naom, Petra Halm, Staszek Cherny oder Luis Miguel Valdes aus Kuba sind nur einige Namen, die stellvertretend für viele andere zu nennen wären. Zeit der Konzentration
1988 - Insterburg & Co - v.l. Dittmar, Marajan, Sirius, Insterburg Ab Mitte der 80iger Jahren bin ich dann mit damals noch ungewöhnlichen atonalen elektronischen Sounds bei Happenings oder Performances in der damaligen Kunst- und Underground-Szene Berlins in Erscheinung getreten. Von 1987-1992 an bin ich vorwiegend mit der Neuauflage von Insterburg & Co auf Tour durch Deutschlands Radio, Tv und Bühnenlandschaften unterwegs. In diesen Jahren sind 3 Schallplatten mit unserem Programm erschienen sowie ein 45 Minuten Film vom damaligen SWF Baden-Baden über Insterburg & Co für das Fernsehen gedreht worden.
Öffentlichkeitsarbeit
Literatur
Museen und Sammlungen
Werke befinden sich in diversen privaten Sammlungen in Österreich, Frankreich, Niederlanden, Schweiz, Schottland, Kuba, Brasilien, den USA und Deutschland u.a. in Sammlung der Deutschen Bank Fankfurt/Main. |